Vertrauen in die Lebensmittelindustrie – Welche Alternativen gibt es zu Billa und Co?

Eines wird mir stetig klarer: Ernährungstechnisch geht unsere Gesellschaft in die falsche Richtung, diametral gegensätzlich zu dem, was ich als gesund und gut betrachte. Einen großen Anteil an dieser Fehlentwicklung tragen die großen Supermärkte bei, die mit ihrem Riesenangebot nicht nur einen Megahaufen an Lebensmittelmüll zurücklassen, sie sind für ein Sterben der kleinen Greißler und Nahversorger verantwortlich, sowie auch für die Vereinheitlichung der Produkte selbst und Reduktion des Angebotes und der Artenvielfalt die überhaupt nachgefragt werden. Alternative Möglichkeiten gibts, aber teilweise sind sie gut versteckt….

Öko ist nicht gleich Bio ist nicht gleich Anti-Wegwerfgesellschaft ist nicht gleich Spiri

Auf das Thema hat mich ein Artikel auf Dumpstern.de gebracht (Link im Artikel). Darin beschreibt eine Autorin munter den Unterschied zwischen Ökos früher und heute. Dabei vermischt sie jedoch ganz grob mehrere sehr unterschiedliche Themenbereiche, kommt am Schluß jedoch wiederum auf einen sehr vernünftigen Punkt: „Wichtig ist, dass man sich Gedanken über die Nahrung und den Wert der Lebensmittel macht und das kann man auch mit kleinem Geldbeutel.“ … very true

Die Öko-Falle – Jan Fleischhauer, Guido Kleinhubbert und Alexander Neubacher

Eine Vielzahl mehr oder weniger gut gemeinter Maßnahmen zum Schutze der Umwelt haben kontraproduktive Auswirkungen auf unser Ökosystem. Die Autoren aus der Spiegelredaktion gehen meist politisch motivierten Ökomaßnahmen auf den Grund und beleuchten vor allem die negativen Sideeffects, die nur selten bekannt werden. Manchemal liest sich das Buch als „Privater“ wie eine Themenverfehlung, trotzdem interessant, welche Richtung somanch politische Ökamaßnahme annehmen kann.